Theatergruppe mit neuem Stück

"Pyschiater" in der Waschmaschine

Ob er sich als plastischer Chirurg oder wahlweise als plastischer „Pyschiater“ vorstellt – der Geist aus der Waschmaschine erntet bei jedem Auftauchen Szenenapplaus. Die Theatergruppe der Wilfried-Rasch-Klinik unter der Leitung von Körperpsychotherapeutin Andrea Radandt hat sich diesmal für ein komödiantisches Stück entschieden und landete mit „Nachtwasche“ einen vollen Erfolg.

Nach einer Extra-Aufführung für den Beirat zeigte sich der Vorsitzende Friedrich Stiller beeindruckt darüber, dass die Darsteller - angeleitet von der externen Regisseurin Katja Willebrand - das gesamte 45minütige Theaterstück selbst entwickelt hatten. Auf der Bühne lassen sie mehrere ausgefallene Charaktere in einem Waschsalon aufeinander treffen. In komödiantischen Begegnungen entfalten sich dabei die Hoffnungen, Ängste und Irrwege des Alltags, von der Arbeitslosigkeit bis hin zur Geschlechterrollenverschiebung.

Ein knappes dreiviertel Jahr lang hat die Theatergruppe jeweils an einem Wochenende im Monat an ihrem Stück gearbeitet. Das Bühnenbild haben Patienten aus der ergotherapeutischen Holzwerkstatt beigesteuert. Neben der Beiratsaufführung zeigte die Theatergruppe das Stück noch dreimal für ihre Angehörigen sowie für Mitpatienten und Beschäftigte.
 

Theatergruppe mit neuem Stück

Pyschiater in der Waschmaschine

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