Pfarrer Markus Menke (o.l)und Klinikseelsorger Markus Simon (o.r.) im Austausch mit den Kreuzweg-Teilnehmern

Über äußere und innere Begrenzungen

Patienten beten mit Kreuzweg-Teilnehmern

Zum Thema Begrenzungen hat die Aplerbecker Kolpingfamilie am 19. März bei ihrem Kreuzweg quer durch den Stadtteil auch vor der Wilfried-Rasch-Klinik Station gemacht. Vor der LWL-Forensik schlossen sich einige Patienten und Beschäftigte mit dem katholischen Klinikseelsorger Markus Simon dem Gebet der Kreuzweg-Gänger unter der Leitung von Pfarrer Markus Menke an.

Angesichts der hohen Forensik-Mauern erinnerte Pfarrer Menke an die inneren Zwänge und selbst gesetzten Einschränkungen, die der Erfüllung eines Lebenstraumes ebenso im Wege stehen könnten wie äußere Hindernisse. Die psychisch Kranken hinter den Mauern seien darüber hinaus nicht nur körperlich eingesperrt, sondern häufig durch Ängste und Vorbehalte von außen zusätzlich ausgegrenzt und eingeschränkt. Nach abschließendem Gesang und stillem Gebet zog die Kreuzweg-Gruppe weiter, die Patienten kehrten hinter die Mauern der Klinik zurück.