Weiterhin hoher Sicherheitsstandard

Vor rund 60 Zuhörern sagte der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug, Uwe Dönisch-Seidel (Bild), anläßlich einer Infoveranstaltung zum Baubeginn, dass die Planungen für die neue forensische Klinik in Dortmund weiterhin einen hohen baulichen Sicherheitsstandard vorsehen. "Wir haben zwar einige Änderungen vorgenommen, aber ich kann Ihnen versichern, an der Sicherheit ist nicht gespart worden", so Dönisch-Seidel auf der LWL-Veranstaltung im Juli 2004.

Weiterhin hoher Sicherheitsstandard

Stefan Weber, Mitarbeiter des Landesbeauftragten und zuständig für bauliche Sicherheitsfragen, stellte die grundsätzliche Konzeption der Anlage als geschlossenes System mit einem zentralen Zu- und Ausgang, der Pforte, vor. Jede Bewegung in und an der Klinikanlage werde mit unterschiedlichen elektronischen und technischen Methoden überwacht und kontrolliert. Über den genauen Aufbau des Überwachungs- und Schließsystems könne er allerdings aus Sicherheitsgründen keine Aussagen machen. "Diese Informationen dürfen nicht über Umwege in die falschen Hände geraten", erklärte Weber.
Nach der Gesprächsrunde informierten sich die Teilnehmer vor Ort über den Fortgang der Bauarbeiten. Michael Kettler, Projektleiter von Hochtief, berichtete über die früher als geplant abgeschlossenen Bohrungen für die Pfahlgründung, die für einen festen Stand der nördlichen Gebäudeteile sorgen wird. "Zur Zeit liegen wir sogar ein wenig vor dem Zeitplan", so Kettler.

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