Der Stand der Bauarbeiten

Der erste Spatenstich am 29. Juli 2003 markiert den Beginn der Bauphase für die neue forensische Klinik in Dortmund. Bis zur voraussichtlichen Fertigstellung des Gebäudekomplexes Ende 2005 finden Sie hier in unregelmäßigen Abständen eine Dokumentation des Baufortschritts.

Birgit Fischer zum ersten Spatenstich in Dortmund

Die damalige NRW-Gesundheitsministerin Birgit Fischer musste beim ersten Spatenstich all ihre Kraft aufbieten, bevor der harte, trockene Boden in seinem Widerstand nachließ und sie mit einem Häufchen Erde den Beginn der Bauphase für die neue forensische Klinik in Dortmund besiegeln konnte.
Beim Spatenstich: Uwe Dönisch-Seidel, Landesbeauftragter für den Maßregelvoll- zug, die damalige NRW-Gesundheitsministerin Birgit Fischer, Dr. Uwe Günther, Geschäftsführer des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW, der Dortmunder Bürgermeister Adolf Miksch, der damalige LWL-Landesrat Dr. Wolfgang Pittrich und LWL-Landesdirektor Wolfgang Schäfer (v.l.), am Spaten: Pfarrer Friedrich Stiller, Vorsitzender des Beirats
Dortmund ist der erste der sechs geplanten forensischen Standorte in NRW, an dem mit dem Bau begonnen wird. Von einem "Meilenstein auf dem Weg zu Problemlösungen im Maßregelvollzug" sprach Ministerin Fischer. Wolfgang Schäfer, Direktor des LWL, äußerte die Hoffnung, dass der Baubeginn in Dortmund für die Entwicklung der anderen Standorte Signalwirkung haben werde, damit insbesondere die überbelegte forensische LWL-Klinik in Lippstadt-Eickelborn möglichst bald entlastet werden könne. mehr...
Arbeiter fällen Bäume auf dem Baugelände

Rund 80 Bäume müssen weichen

Im Auftrag des Landesbeauftragten für den Maßregelvollzug hat die Dortmunder Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW am 21. Januar 2004 auf dem Baugelände der zukünftigen forensischen Klinik Dortmund mit der Fällung von rund 80 Bäumen begonnen. Als Ersatz werden ganz in der Nähe hinter den Westfälischen Schulen an der Marsbruchstraße über 100 junge Bäume gepflanzt werden.

Hochtief Essen erhält Zuschlag für Klinikbau

Die europaweite Ausschreibung für den Bau der forensischen Klinik in Dortmund ist beendet: Am 26. April hat das Land Nordrhein-Westfalen den Auftrag für den Bau der neuen forensischen Klinik Dortmund an die Hochtief Construction AG in Essen vergeben. Im Juni diesen Jahres wird Hochtief als General-Unternehmen mit den Bauarbeiten beginnen. mehr...

Bau der forensischen Klinik beginnt

Zum 15. Juni 2004 hat das Land Nordrhein-Westfalen mit den Bauarbeiten für die neue forensische Klinik Dortmund begonnen. Die Firma Hochtief ist angerückt, um das Gelände für die Bauarbeiten vorzubereiten: ein Bauzaun wird um die Baustelle gezogen, Baucontainer werden aufgestellt, Anschlüsse verlegt und Baustraßen angelegt. mehr...

Wände wachsen in die Höhe

Ab Mitte September wächst die neue forensische Klinik in Dortmund im Wortsinn aus dem Boden. Nachdem die Kellerräume fertiggestellt und abgedeckt worden sind, ist die Firma Hochtief nun mit dem Aufbau der Wände beschäftigt. mehr...

Dezember: Beirat besichtigt Rohbau

In der zweiten Dezemberwoche hat der Beirat erneut die Forensik-Baustelle besichtigt. Michael Kettler, Bauleiter des Generalunternehmers Hochtief, führte die Beiratsmitglieder durch die inzwischen fast vollständigen Baukörper. Wie die Experten des Landes erklärten, sind die Wand- und Betonarbeiten abgeschlossen, die Decke im zweiten Obergeschoss ist eingezogen und die Gebäude sind somit nach oben hin dicht. Mitte Dezember begännen laut Kettler die Vorbereitungen für das Richten des Dachstuhls.weitere Bilder

Forensik Dortmund feiert Richtfest

Im kalten Januarwind flattern die Bänder des Richtkranzes über der neuen forensischen Klinik in Dortmund. Unter dem Applaus der damaligen Gesundheitsministerin Birgit Fischer und Landesdirektor Wolfgang Schäfer hat der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug, Uwe Dönisch-Seidel, am Montag (24.1.) kraftvoll den letzten Nagel ins Gebälk geschlagen. "Mit dem heutigen Tag sind wir dem Ziel einer entspannteren Belegungssituation im Maßregelvollzug in NRW wieder einen großen Schritt näher gekommen", würdigte die Gesundheitsministerin die Bedeutung des Dortmunder Richtfestes.
Gespannt verfolgen die Gäste um Ministerin Fischer (3.v.l.) und Landesdirektor Schäfer (4.v.l.)den Richtspruch.
Auch LWL-Direktor Schäfer freute sich, dass durch den raschen Baufortschritt die weitere Entlastung der seit Jahren überbelegten forensischen LWL-Einrichtung in Lippstadt-Eickelborn in greifbare Nähe rücke.„Respekt und Anerkennung“ zollte Schäfer der Dortmunder Bevölkerung, die unter anderem über einen ehrenamtlichen Planungsbeirat „ihren Beitrag zur Wahrnehmung einer wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe“ leiste. mehr...
Die rot- und ockerfarbene Außenfärbung der neuen Klinik ist bereits erkennbar (lks), erste Dachabschnitte sind eingedeckt (re. oben)

Nach dem Frost: Außenarbeiten an Dach und Mauerwerk laufen

„Das waren schon einige Frosttage mehr, als wir einkalkuliert hatten“, sagt der Projektleiter der Forensik-Baustelle Michael Kettler mit Blick auf die langen Wochen mit eisigen Temperaturen. Nach den ersten Frühlingstagen Mitte März ist sich Hochtief-Mann Kettler aber sicher: “Das werden wir im Gesamtzeitplan wieder aufholen.“ mehr...

Erster Mauerabschnitt steht

„Innen ist die Mauer ganz glatt“ - Michael Kettler, Hochtief-Projektleiter auf der Forensik-Baustelle, streicht leicht mit der Hand über die fünf Meter fünfzig hohe Betonwand: „Das ist die Schalungsseite der Betonelemente. Die haben wir bewusst nach innen geplant, damit hier später keiner rüberklettern kann.“ Nach außen werde die Mauer entsprechend der Klinikgestaltung mit rot- und ockerfarbenen Steinen verblendet.
Anfang Juni haben Bauarbeiter mit dem Aufbau der fünf Meter fünfzig hohen Mauer begonnen. In einem ersten Teilabschnitt rund um das spätere Sportfeld stehen die Betonelemente bereits in ihrem Fundament und sind fest miteinander verkeilt. Mittendrin klafft eine große Lücke. Diese Öffnung wird aus gutem Grund noch eine Weile erhalten bleiben, wie Kettler erklärt. mehr...
Projektleiter Michael Kettler testet den Kamera-Zoom

Forensik-Bau steht vor Vollendung

Im Flur streicht er mit dem Finger über einen Spalt zwischen Wand und Türrahmen, im Duschraum zeigt er auf einen Fleck an der Wand - es sind die Kleinigkeiten, die Hochtief-Projektleiter Michael Kettler beim Rundgang durch die zukünftige Forensik Mitte Oktober noch auffallen. "Im Großen und Ganzen sind wir fertig", berichtet Kettler. Auch die elektronischen Sicherungssysteme seien inzwischen vollständig eingebaut und würden zur Zeit von der Fachfirma eingestellt und überprüft. mehr...

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