Ansprache von Bürgermeister Adolf Miksch

Sehr geehrte Frau Ministerin Fischer, sehr geehrter Herr Schäfer, sehr geehrter Herr Dönisch-Seidel, sehr geehrter Herr Dr. Günther, sehr geehrter Herr Pfarrer Stiller, meine Damen und Herren, liebe Gäste, im Allgemeinen sind Spatenstiche Grund zur Freude. In diesem Falle gestehe ich freimütig, ist mein Gefühl etwas zwiespältig. Der notwendige Bau einer Forensik ist eigentlich nicht dazu geeignet, in Jubel auszubrechen, aber er ist notwendig.

Ansprache von Bürgermeister Adolf Miksch

Ich stehe persönlich dazu, und im Namen der Stadt Dortmund betone ich ausdrücklich, wir bekennen uns hier in Dortmund zu unserer Verantwortung. Man kann nicht einerseits stolz darauf sein, Oberzentrum und sechstgrößte Stadt in der Bundesrepublik zu sein und andererseits die Probleme unserer Gesellschaft aufs Land schieben. Das geht nicht! Wir nehmen die Ängste der Menschen jedoch genauso ernst und legen daher an das Sicherheitskonzept besonders strenge Maßstäbe. Mein besonderer Dank gilt hier dem Forensik-Beirat, der hervorragende Arbeit geleistet hat. Ich hoffe, dass die der Presse zu entnehmenden Irritationen im Vorfeld des heutigen Spatenstiches zwischen dem Beirat und dem Einlader - im Sinne der Sache - ausgeräumt werden konnten. Architektur und technische Vorkehrungen überzeugen, so dass man heute ohne Übertreibung sagen kann: Die Ausdauer hat sich gelohnt. Ausdauer und Energie ist auch in Zukunft gefragt, denn Probleme in unserer Gesellschaft lösen sich nicht, indem man sie auf Eis legt oder darauf wartet, dass andere sich darum kümmern. Mit dem heutigen Spatenstich für den Neubau der forensischen Klinik hier in Aplerbeck erfüllt die Stadt Dortmund ihre gesellschaftliche Verantwortung. Allen Beteiligten wünsche ich weiterhin alles Gute und einen zügigen Baufortschritt.

⇑ Zum Seitenanfang