Angeführt von der Therapeutischen Direktorin Gisa-Lieweris-Amsbeck (r.) und weiteren Klinikverantwortlichen starten der neue Beiratsvorsitzende Ulrich Langhorst (vorne Mitte l.) und sein Stellvertreter Prof. Dr. Thomas Reinbold (vorne Mitte r.) mit dem LWL-Maßregelvollzugsdezernenten Tilmann Hollweg zu einer ersten Klinikbesichtigung.

Beirat wählt Ulrich Langhorst zum neuen Vorsitzenden

Erste Präsenzsitzung,Thomas Reinbold ist Stellvertreter

August 2121 | Zu seiner ersten Präsenzsitzung hat sich der neu berufene Beirat der Wilfried-Rasch-Klinik Ende August in der forensischen Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zusammengefunden. Zum Vorsitzenden des beratenden Gremiums haben die Beiratsmitglieder einstimmig den Grünen-Politiker Ulrich Langhorst berufen, der den Dortmunder Rats-Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit im Forensik-Beirat vertritt. Zu seinem Stellvertreter wurde ebenso einstimmig Prof. Dr. Thomas Reinbold von der Ratsfraktion der FDP/Bürgerliste gewählt.

Ebenso wie die frisch gewählten Vorsitzenden sind mehr als die Hälfte der 24 Mitglieder des Beirats neu dabei. Sie stammen aus verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen aus dem Umfeld der forensischen Klinik. Unter anderem sind die Polizei und die Justiz sowie die Bezirksvertretung Aplerbeck und die Aplerbecker Werbegemeinschaft vertreten. Auch die Ratsfraktionen und das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund haben eine Stimme im Beirat, ebenso wie die Kirchen, die Gewerkschaften und die unmittelbare Nachbarschaft.

Ganz neu vertreten im Beirat ist der Aplerbecker Imkerverein mit Jürgen Quednau, der die Bienen-AG der Klinik beim Start in die Imkerei unterstützt hatte. Ebenfalls einen Sitz im Beirat hat nun mit Monika Pfeifer-Lütkemeyer der Kunst- und Literaturverein für Gefangene, der regelmäßig Konzerte und Aufführungen in der Klinik organisiert.

Um seine Vermittlerrolle zwischen Klinik und Öffentlichkeit informiert ausfüllen zu können, haben die Beiratsmitglieder sich für die kommenden Sitzungen vorgenommen, die verschiedenen Arbeitsfelder wie etwa die Ergotherapie oder die Nachsorge-Ambulanz kennenzulernen und das Gespräch mit dem Patientenrat zu suchen. Außerdem will der Beirat sich mit der Kommunikation in die Stadtgesellschaft hinein befassen und wie die Beiratsmitglieder diese unterstützen können.

Vorgeschlagen werden die Beiratsmitglieder je zur Hälfte von der Stadt Dortmund und vom LWL, berufen werden sie jeweils für die Dauer der laufenden Kommunalwahlperiode vom LWL-Maßregelvollzugsausschuss als politischem Entscheidungsgremium. Sie treffen sich mindestens dreimal im Jahr zur Beiratssitzung mit den Verantwortlichen der Klinik.