Mit den Absolventen Patrick Ehlert (3.v.l.) und Michael Roch (2.v.r.) freuen sich Sören Reinke, kommissarischer Pflegedirektor (r.), Gisa Lieweris-Amsbeck, Therapeutische Direktorin, und weitere Vertreter der pflegerischen Leitung über den erfolgreichen Abschluss. LWL-Bild: SchuFi

Zwei Pflege-Bachelors mit Bestnoten in der Dortmunder LWL-Forensik

Wilfried-Rasch-Klinik fördert berufsbegleitendes Studium für Pflegefachkräfte

Zwei Pflegefachkräfte der LWL-Klinik für Forensische Psychiatrie Dortmund haben Mitte April erfolgreich den berufsbegleitenden Studiengang ‚Psychiatrische Pflege/Psychische Gesundheit‘ an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld abgeschlossen. Die Klinikleitung der Wilfried-Rasch-Klinik gratulierte dem Krankenpfleger Patrick Ehlert und dem Heilerziehungspfleger Michael Roch jetzt in einer kleinen Feierstunde zu ihrem Bachelorabschluss, den beide mit Bestnoten beendet haben.

Sören Reinke, kommissarischer Pflegedirektor der forensischen Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), kündigte an, gemeinsam mit den frischgebackenen Pflegespezialisten nun neue Wege zu entwickeln, um ihr wissenschaftlich basiertes Wissen zielgerichtet in die pflegerische Arbeit einzubringen. „Die neu gewonnenen Kompetenzen sollen für die Praxis nutzbar gemacht werden und direkt in die Arbeit der Pflegeteams einfließen“, erklärt Reinke.

Für das dreijährige berufsbegleitende Bachelorstudium an der Fachhochschule in Bielefeld bietet die Dortmunder LWL-Forensik ihren Pflegefachkräften eine umfangreiche Unterstützung beim Kosten- und Arbeitszeitausgleich. Neben der Klinikleitung richteten die beiden Absolventen ihren Dank auch an ihre Kolleginnen und Kollegen, die studienbedingte Abwesenheiten immer „ohne ein böses Wort“ aufgefangen und sie stets kollegial unterstützt hätten.

Durch das Studium hätten sich die soziotherapeutischen Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit den Patienten erweitert, sind sich beide Absolventen einig. „Die psychiatrische Pflege hat viel mit professioneller Beziehungsarbeit zu tun und dafür habe ich jetzt ein ganz anderes Hintergrundwissen“, sagt Ehlert. Das Studium habe ihm außerdem verdeutlicht, dass die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis ausgebaut werden sollte, um die pflegerische Arbeit weiter zu verbessern, ergänzt Roch.